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Wahlverwandschaften – Oper

„Liebe ist Erfahrung und Experiment. Sie ist Prüfung der Realität. Zum Experiment gehört, dass sein Ergebnis und Verlauf unabsehbar sind. Experimentieren bedeutet, sich hier und jetzt der Zukunft anzuvertrauen.“ (Marcus Steinweg) — Eigentlich könnten alle glücklich sein. „Ich hab alles / vielleicht zu viel / vielleicht ist es das“, sagt Charlotte in Armin Petras’ Libretto, das Goethes Roman aus der vermeintlichen Ferne aristokratischer Kreise in die liberale Sphäre bourgeois-bohèmehafter Großstädter des 21. Jahrhunderts überführt. Ähnlich wie bei Goethe bleibt aber die Problematik von Liebesversuchung und Gefühlskonstruktion kein Phänomen der Elite, sondern hat eher etwas zu tun mit der allgegenwärtigen Aufforderung zu Flexibilität und Lebensentwurfsoptimierung. Wenn das Experiment zum Selbstzweck wird, spielt das Ergebnis keine Rolle. Thomas Kürstner und Sebastian Vogel komponieren nach „Anna Karenina“ erneut ein spartenübergreifendes Musiktheater auf einen Text von Armin Petras. Mit Stephan Kimmig wird einer der wichtigsten deutschen Schauspielregisseure zum ersten Mal in Bremen inszenieren.

 

(Theater Bremen)

Uraufführung – Premiere 25. Februar 2018
Musiktheater von Thomas Kürstner und Sebastian Vogel
Text von Armin Petras nach Motiven des
Romans von Johann Wolfgang von Goethe

Besetzung
Charlotte – Nadine Lehner
Tilly – Hanna Plaß
Christina – Annemaaike Bakker
Eduard – Patrick Zielke
Wolfgang – Markus John
Otto – Robin Sondermann / Bremer Philharmoniker
Musikalische Leitung – Aki Schmitt, Clemens Heil
Regie – Stephan Kimmig
Bühne – Katja Haß
Kostüme – Anja Rabes
Licht – Christian Kemmetmüller
Video – Rebecca Riedel
Videomitarbeit – Elisa Gómez Alvarez
Dramaturgie – Ingo Gerlach, Isabelle Becker